Roter Po Baby, was tun?

Die besten Hausmittel

Roter und wunder Po beim Baby, was kannst du tun? Hier die besten Hausmittel, die wirklich helfen. Erfahre wie du mit der täglichen Pflege, dem roten Po erst keine Chance gibst. Plus eine Empfehlung, wie der rote und wunde Po bei deinem Baby, endlich der Vergangenheit angehören könnte.

Da meine Tochter eine sensible Haut hat, habe ich schon einige Pflegetipps ausprobiert. Es gibt einige gute Möglichkeiten, wie wir Eltern, den Babypopo wieder zum strahlen bekommen, schaut einfach welche Pflegetipps eurem Baby gut tun. Mein Favorit ist definitiv Schwarztee. Deshalb fange ich mit meinem Favoriten an.

Schwarztee

Es sollte auf jeden Fall Bio Schwarztee sein, damit keine weitere Substanzen den Babypo reizen. Der Schwarztee sollte sehr stark sein, deshalb nehme ich einen Schwarzteebeutel, mit sehr wenig heißem Wasser. Lasse den Beutel einige Minuten ziehen, dann nehme ich ein Wattepad und betupfe noch mit dem warmen Schwarztee, die wunden Stellen. Die Pads, lasse ich dann paar Minuten auf den wunden Stellen liegen. Bei offenen Stellen, lege ich in Schwarztee getunkte Wattepads, auf die offenen Wunden und mache dann die Windel zu. Beim nächsten wickeln, sieht der Babypo schon um einiges besser aus.

Schwarztee Popobad

Man kann aber auch ein Schwarztee-Popo-Bad machen. Dafür nehme ich einige Schwarzteebeutel und brühe die auf. Dann gieße ich den aufgebrühten Schwarztee, ins Waschbecken. Sobald die Temperatur angenehm ist, kommt der wunde Babypo rein. Das wirkt wahre Wunder.

Roter Po Baby, was tun? Die besten Hausmittel

Kokosöl und Sheabutter

Kokosöl ist antibakteriell und Sheabutter hat eine heilende Wirkung. Beide Öle sind für die sensible Babyhaut sehr gut geeignet. Deshalb habe ich gedacht, dass es bestimmt auch gut für den roten Babypo ist – und ich bin wirklich positiv überrascht 🙂 Die Röte verschwindet ziemlich schnell. Zusätzlich ist die Babyhaut schön gepflegt.

Wenn der Babypo leicht rötlich ist, verwende ich jetzt immer Kokosöl oder Sheabutter, manchmal mixe ich auch die zwei Öle. Beide Öle sind für die tägliche Pflege sehr gut geeignet. Mindestens einer dieser Öle sollte in keinem Badezimmer fehlen.

Das Kokosöl sollte Bio und kaltgepresst sein. Die Sheabutter sollte unraffiniert und Bio sein (Beide Öle findest Du in meinem Shop).

Das Kokosöl und die Sheabutter sind nicht nur für die Babys wertvolle Öle, wir Eltern können es auch für uns verwenden, als Bodylotion, Handcreme, Lippenbalsam, kochen,… es gibt viele Möglichkeiten.

Olivenöl

Olivenöl ist sehr gut für die Haut. Zum einem ist Olivenöl antibakteriell und entzündungshemmend, zweitens pflegt es die Haut. Olivenöl kann man nach jedem wicklen auf den Popo tupfen oder auch bei einem wunden Babypo anwenden. Ist einfach ein super Hausmittel.

Muttermilch

Die Muttermilch ist nicht nur gut für die Ernährung eines Babys, sondern soll auch bei Wunden gut helfen. Meine Hebamme hat mir geraten, einfach Muttermilch auf Wunden zu tun. Dadurch heilen die Wunden schneller und gereizte Stellen werden beruhigt. Bei einem wunden Babypo, einfach Muttermilch drauf tropfen und an der frischen Luft trocknen lassen.

Heilwolle

Heilwolle ist naturbelassene Schafwolle. Die soll hautpfleged und entzündungshemmend sein. Hält die Haut trocken – was natürlich sehr wichtig ist, bei einem wunden Babypo. Nur ohne Creme oder Salbe verwenden, die Heilwolle muss direkt an der Haut sein. Mit der Heilwolle, habe ich keine Erfahrung gesammelt, aber ich kenne Mütter, die echt begeistert von der Heilwolle sind. Probiert es einfach mal aus. Einfach dünn in die Windel reinlegen und nach jedem wickeln auch mit wechseln.

Pflege und frische Luft bei wunder Haut

Einen wunden Babypo sollte man nicht trocken reiben. Das ist für unsere Babys zu schmerzhaft. Entweder trocknen lassen oder föhnen – die Wärme, lieben die meisten Babys. Aber Vorsicht ist beim föhnen geboten, besonders bei Jungs. Eltern sollte aufpassen, das kein Urin in den Föhn gelangt, das könnte gefährlich enden. Also lieber das Baby auf den Bauch legen

Frische Luft:

Viel frische Luft an die Haut des Babys lassen. Das Baby sollte immer wieder keine Windeln tragen. Als meine Tochter noch ein Neugeborenes war, habe ich ihr beim Wickeln vorgesungen, sie massiert, mit ihr gespielt – damit sie nicht weint und sie so mindestens 15 Minuten ohne Windeln strampelt. Als die dann auf dem Boden spielen konnte, habe ich eine wasserdichte Unterlage auf die Krabbeldecke gelegt und mein Baby ohne Windel spielen lassen. Als mein Kind laufen konnte, habe ich sie Windelfrei durch die Zimmer laufen gelassen. Ich habe meinem Kind meistens ein Baumwollhöschen angezogen oder sie war ganz nackig. Das liebt sie natürlich am Meisten, wie fast alle Babys 🙂

Pflege der Haut:
  • Vor dem Schlafen gehen, kann man Kokosöl, Mandelöl, Ringelblumenöl, Olivenöl oder Sheabutter auf den Popo tupfen
  • Keine Zinksalben zur Vorbeugung benutzen, Zinksalben sollten wirklich nur benutzt werden, wenn der Babypo schon zu lange wund ist
  • Nach jedem Stuhlgang, sofort die Windeln wechseln
  • Regelmäßig Windeln wechseln. Besonders bei einem wunden Babypo ist das häufige wickeln sehr wichtig, ansonsten kann schnell eine Windeldermatitis entstehen!
  • jeden Tag frische Luft an den Popo lassen
  • Sehr wertvoller Tipp: am besten Stoffwindeln oder Öko Windeln verwenden, damit der rote und wunde Babypo der Vergangenheit angehört. Mehr über Öko Windeln und das große Problem mit den konventionellen Windeln, erfährst du in diesem Artikel
  • bei gesunder Haut, nur mit Wasser reinigen
  • am besten keine Feuchttücher verwenden, da Feuchttücher Zusatzstoffe enthalten, die auf der Haut bleiben und so den Babypo reizen können

Ungeeignete Lebensmittel bei einem roten Babypo

Wenn eine Mutter noch stillt, dann sollte sie auf säurehaltige Lebensmittel verzichten, wenigstens in der Zeit wo das Baby einen roten und wunden Popo hat. Ansonsten wird der Babypo bei jedem Urin lassen und besonders beim Stuhlgang gereizt. Wenn das Baby schon selber isst und einen roten Popo hat, sollten die Eltern schauen, dass die Lebensmittel und Gewürze keine Säure und Schärfe enthalten. Wenn das Baby schon selber isst, merkt man als Eltern schnell, auf welche Lebensmittel das Baby mit einem roten Popo reagiert.

Säurehaltige Lebensmittel sind Tomaten, saure Äpfel, Citrusfrüchte, Erdbeeren, Zitrone, Essig, etc.
Scharfe Gewürze sind Chili, Pfeffer, Ingwer, etc.

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